Nach der anstrengenden Passüberquerung gönnten wir uns am Stausee, Lipt. Mara einen Ruhetag und nutzten die Gelegenheit für die Kleiderwäsche. Beim Trocknen war Kreativität gefragt. Anderntags ging es weiter Richtung Zilina. Spontan änderten wir die Route und fuhren abseits der Hauptverkehrsachse am oberen Rande der Mala Fatra. Das Gebirge machte uns „gluschtig“ nach mehr, so dass wir uns am nächsten Tag gegen die Weiterfahrt und für eine dreistündige Wanderung im Nationalpark, Mala Fatra, entschieden. Nicht nur die Schweizer sondern auch die Slowaken erfreuen sich der Berge, scheinen aber eher die Aufstiege per Bahn zu bevorzugen. Monika nutzte zudem die Gelegenheit fürs Geocaching. Dies ist auch in der Slowakei nicht fremd.
Wie beabsichtigt fuhren wir von Wien Richtung Tschechischer Republik. Hierfür benutzten wir mehrheitlich den Greenway. Eine ausgeschilderte Radroute, die von Wien nach Prag führt und sich durch landschaftlich, historische und kukturelle Besonderheiten auszeichnet. Wir fuhren durch beeindruckende Weingebiete und bestaunten die noch bestehenden Kellergassen. Dörfer wie Poysdorf (A), Valtice und Lednice (Cz) bieten sich an für Weinliebhaber und -haberinnen. In Tschechien erstaunten uns die top ausgeschilderten Radrouten, welche v.a. an den Brennpunkten von massenhaften Velofahrenden von klein bis gross benutzt wurden. Das Verkehrsaufkommen (Velos) war manchmal ausgesprochen gross. In der Region gibt es etliche imposante Burgen und Schlösser (u.a. Valtice, Lednice, Stare mesto) aber auch historisch wertvolle Dörfer mit gut erhaltenen wunderschönen Hausfassaden (Slavonice) zu bestaunen. Wie auch in der Slowakei wird hier viel Ackerbau betrieben. Bis jetzt sind wir auf den bewältigten 320 km...





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