16-mal Zelt aufschlagen, 16-mal Zelt abbauen, etliche Male Kaffeekochen, einkaufen, Masken überziehen, Geldwechseln, Helm über, Helm ab, Veloketten wechseln und reinigen, Routen planen, Weg suchen - auch nach 1100 km ist es uns nicht verleidet. Die Tage vergehen im Nu und das einfache Leben der ungarischen Bevölkerung beeindruckt uns und lässt uns noch zufriedener machen. Fahrradtouristen sind kurz nach dem Grenzübergang in Fertöd, Ungarn bis Kesthely am Balatonsee keine mehr zu sehen. Am Balatonsee angekommen, lassen wir uns ein wenig von der Ferienstimmung mitreissen.
Wie beabsichtigt fuhren wir von Wien Richtung Tschechischer Republik. Hierfür benutzten wir mehrheitlich den Greenway. Eine ausgeschilderte Radroute, die von Wien nach Prag führt und sich durch landschaftlich, historische und kukturelle Besonderheiten auszeichnet. Wir fuhren durch beeindruckende Weingebiete und bestaunten die noch bestehenden Kellergassen. Dörfer wie Poysdorf (A), Valtice und Lednice (Cz) bieten sich an für Weinliebhaber und -haberinnen. In Tschechien erstaunten uns die top ausgeschilderten Radrouten, welche v.a. an den Brennpunkten von massenhaften Velofahrenden von klein bis gross benutzt wurden. Das Verkehrsaufkommen (Velos) war manchmal ausgesprochen gross. In der Region gibt es etliche imposante Burgen und Schlösser (u.a. Valtice, Lednice, Stare mesto) aber auch historisch wertvolle Dörfer mit gut erhaltenen wunderschönen Hausfassaden (Slavonice) zu bestaunen. Wie auch in der Slowakei wird hier viel Ackerbau betrieben. Bis jetzt sind wir auf den bewältigten 320 km...





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