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Tschechische Republik

Wie beabsichtigt fuhren wir von Wien Richtung Tschechischer Republik. Hierfür benutzten wir mehrheitlich den Greenway. Eine ausgeschilderte Radroute, die von Wien nach Prag führt und sich durch landschaftlich, historische und kukturelle Besonderheiten auszeichnet. Wir fuhren durch beeindruckende Weingebiete und bestaunten die noch bestehenden Kellergassen. Dörfer wie Poysdorf (A), Valtice und Lednice (Cz) bieten sich an für Weinliebhaber und -haberinnen. In Tschechien erstaunten uns die top ausgeschilderten Radrouten, welche v.a. an den Brennpunkten von massenhaften Velofahrenden von klein bis gross benutzt wurden. Das Verkehrsaufkommen (Velos) war manchmal ausgesprochen gross. In der Region gibt es etliche imposante Burgen und Schlösser (u.a. Valtice, Lednice, Stare mesto) aber auch historisch wertvolle Dörfer mit gut erhaltenen wunderschönen Hausfassaden (Slavonice) zu bestaunen. Wie auch in der Slowakei wird hier viel Ackerbau betrieben. Bis jetzt sind wir auf den bewältigten 320 km...

Prag

Schwups, und schon sind wir über Tabor und dann in Prag angekommen. In Dolni Pocernice haben wir auf einem luxuriösen Camping zweimal übernachtet und haben am 13. August die Stadt ausgekundschaftet. Bei der Prager Rathausuhr haben wir uns punktgenau zur geraden Stunde eingefunden, um die zwölf Apostel zu sehen. Weiter sind wir der Moldau entlang gefahren - diese galt es über eine Brücke mit Treppe zu überqueren, um nach Melnik zu gelangen. Somit blieb uns nichts anderes übrig als - Gepäck runter vom Velo, Gepäck rauf die Treppe, Velo rauf die Treppe, Gepäck auf das Velo, rüberfahren und wieder, Gepäck runter vom Velo, Gepäck runter die Treppe, Velo runter die Treppe, Gepäck auf das Velo, weiterfahren... In Melnik ging's heute auf eine Tagestour in das Naturschutzgebiet Doubaer Schweiz (Nordböhmen CZ). In Melnik wurden wir abends bereits zum vierten Mal auf unserer Reise von einem heftigen Gewitter überrascht. Eins wissen wir nun mit Sicherheit - unsere Zelte sind wetterfest und was...

Ostsee - Rügen

Die Etappen in der Mecklenburgischen Seenplatte waren mehrheitlich nass und trüb, so dass ich eine Hotelübernachtung in Ichlem buchen und einen Ruhetag in Neukalen einschalten musste.  Anschliessend erreichte ich, wie erhofft, die Ostsee und konnte in der Hansestadt Stralsund über die Brücke nach Rügen radeln. Die Campingplatzsuche auf Rügen gestaltete sich komplizierter als bis anhin.  Nichtsdestotrotz lerne ich während drei Tagen die Insel Rügen kennen, bis es wieder aufs Festland geht.